Die Muata hot’s kocht

Die Muata hot’s kocht

Wenn wir sonntags von der Kirche nach Hause gingen, sahen wir bereits von Weitem die tischgroßen Nudelteigflecken, welche Mutter über die Veranda gehängt hatte, und wir freuten uns auf die wohl beste Nudelsuppe der Welt. Dankten wir der Mutter für den Aufwand, den sie mit unserem Festmahl gehabt hatte, so antwortete sie jedes Mal bescheiden:

„Wenn’s schmeckt, is guat.“

„Die Muata hot‘s kocht“ ist eine Sammlung von Erinnerungen, ein Zeugnis der Leistungen jener Mütter und Großmütter, die mit bescheidensten Mitteln ihre Familien ernährten und die – dank ihres Einfallsreichtums – Rezepte und Speisen ersannen, deren Geschmack und Duft noch heute in unseren Köpfen verwurzelt ist.

„Die Muata hot’s kocht“ gewährt Einblicke in persönliche Geschichten – Geschichten, die Mütter über ihre Mütter erzählen. Es sind Erinnerungen an jene Zeiten, als man gerade genug zum Leben hatte und als die Leistung eines jeden Einzelnen für das Überleben der Familie wichtig war. Was und mit welchen Zutaten gekocht wurde, ist ebenso Teil dieser Geschichten wie die Schicksale jener Frauen, die es schafften, oft nur mit einem Ei als Suppeneinlage eine ganze Familie satt zu machen.

Umrahmt werden die Geschichten von Rezepten der Zäzilia Fischerauer (um 1850) und „Lehrreichem“ aus dem Schulkochbuch von Hans Jörgel aus dem Jahre 1844.

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Aufmachung 
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Preis

Hardcover 160 Seiten
Deutsch ISBN: 978-3-902920-07-2
Karl Oswald
EUR 26,40